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A queer perspective on women in pop culture

Weitere Notizen im April 2021:

 

 

 

Zum Internationalen Tag der lesbischen Sichtbarkeit, Lesbian Visibility Day, am 26.4. ruft der Lesben- und Schwulenverband Deutschland LSVD zur Foto-Mitmach-Kampagne #theLworksout auf. „Unter dem Hashtag #theLworksout sollen möglichst viele lesbische Frauen am 26.4. ein Foto von sich mit der Kampagnen-Vorlage auf ihren Social-Media-Kanälen posten“, so der LSVD. Die Kampagne wurde zusammen mit der PROUT AT WORK-Foundation und LSBTIQ-Unternehmensnetzwerken initiiert.

 

Online (Info + Vorlagen): www.lsvd.de

 

 

 

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Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland LSVD hat gemeinsam mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und dem Bundesverband Trans*, Intersexuelle Menschen eine neue pdf-Broschüre zum Thema Auswirkungen der Coronapandemie auf lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, intergeschlechtliche, queere und asexuelle Personen in Deutschland herausgegeben. Vorgestellt werden darin u. a. auch die Ergebnisse aus der im Dezember 2020 erfolgten Studie mit Expert_innen, LSBTIQA+ Organisationen und Initiativen.

 

Online: pdf-Broschüre

 

 

 

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Die Bielefelder Künstlerin Gabriele Undine Meyer zeigt in ihrer Galerie GUM am Siegfriedplatz, Bielefeld vom 8. bis 18.4.21 die Ausstellung „Erinnerung an Unbekannte: Gedenkraum für die Bielefelder Corona-Toten“. Mit dieser künstlerischen Aktion unternimmt Gabriele Undine Meyer nach eigenen Aussagen „den Versuch, an die namenlosen mit Covid19 verstorbenen Bielefelder_innen zu erinnern“. 293 Menschen sind in Bielefeld bisher offiziell im Zusammenhang mit Covid gestorben (Stand: 26.3.21). Ebenso viele kleinformatige Portraits hat Gabriele Undine Meyer aus diesem Anlass mit geschlossenen Augen, sich die Verstorbenen vor ihrem inneren Augen vorstellend, auf die Rückseite von alten Schwarzweiß-Fotos gezeichnet. Die Ausstellung wird zugleich zu einem Gedenkraum. Zu besuchen ist dieser Do-So in der Zeit von 16 bis 18.30 Uhr.

 

Online: www.ggum.de

 

 

 

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Die FH Bielefeld, FB Gestaltung vergibt für die Zeit vom 26.4. bis 26.5.21 ein Arbeitsstipendium an eine alleinerziehende Künstlerin. Bewerbungsschluss ist der 8.4.21. Das Stipendium unter der Betreuung von Prof.in Katharina Bosse (FH Bielefeld) umfasst die kostenlose Nutzung eines Arbeitsraums, eine Ausstellung im Kunstraum Elsa in Bielefeld sowie einen Produktionskostenzuschuss in Höhe von 500 EUR. Das Stipendium gilt auch im Lockdown. Katharina Bosse ist selbst seit 16 Jahren alleinerziehende Mutter und weiß, dass diese „momentan von einem großen Teil der über Residenzstipendien stattfindenden Kunstförderung ausgeschlossen“ sind.

 

Online: https://elsa-art.de (Infos + Bewerbung)

 

 

 

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Am 15.4.21 veranstaltet die europäische LGBITQ-Organisation ILGA Europe von 12 bis 13 Uhr eine digitale Einführung in das Thema Kommunikation für LGBITQA-Aktivist_innen unter dem Titel „Communicating for Change: a communications needs assessment of the LGBTI movement in Europe and Central Asia“. Interessierte können sich HIER für die Zoom-Veranstaltung registrieren.

 

Online: https://ilga-europe.org

 

 

 

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Neu gegründet hat sich die Queer Media Society. „Die Queer Media Society ist ein ehrenamtlich organisiertes Netzwerk queerer Medienschaffender“, so die Verantwortlichen. „Diversität hört nicht bei der Unterscheidung von Männern und Frauen auf. Und wer wäre besser geeignet, als queere Medienschaffende, für LSBTTIQ*-Sichtbarkeit und -Repräsentanz in den Medien zu sorgen!“ Ziele des Netzwerks sind u. a. mehr intersektionale LSBTTIQ*-Themen und -Akteur*innen in die Medien zu bringen sowie die Förderung eines diversen, inklusiven und gleichstellungsorientierten Arbeitsumfeldes in Medienunternehmen. Dies gilt für alle Medien-Kategorien wie Bühne, Event, Film, TV, Web, Radio, Games, Journalismus, Literatur, Graphic Novel, Verlagswesen, Musik und Werbung etc. Das Team der Queer Media Society ist aktuell ausschließlich mit Männern besetzt. Das Netzwerk aus zahlreichen, teils prominenten out LGBTIQA-Medienschaffenden und cis dya heterosexuellen Unterstützenden ist hingegen diverser.

 

Online: www.queermediasociety.org

 

 

 

 

 

LGBTIQA- und weitere Aktionstage im April 2021:

 

 

_Day Of Silence, gegen Bullying von LGBTIQA Schüler_innen, 9.4.

 

_Girl‘s Day, 22.4.

 

_Internationaler Tag der lesbischen Sichtbarkeit, Lesbian Visibility Day, 26.4.

 

_6. Bielefelder Aktionswochen gegen Rassismus 2021, 1.3.-30.4.21 (Internationaler Tag gegen Rassismus 21.3.)

 

Online: https://ki-bielefeld.de

Vielfalt und Inklusion: Die Initiative LSBTIQ inklusiv NRW veranstaltet mit verschiedenen, darunter auch Bielefelder Organisationen und Expert_innen zwei digitale Workshops am 28.4. und 5.5.21 zum Thema LGBTIQ und Inklusion.

 

Featured auf weirds YouTube Kanal s. Playlist „4/2021 Artefakt …“

Vielfalt inklusiv

LGBTIQ Workshops

 

Am 28.4. und 5.5.21 veranstaltet die Initiative LSBTIQ* inklusiv NRW der LAG Lesben in NRW sowie anders & gleich mit Bielefelder Beteiligung zwei digitale Workshops zum Thema LGBTIQ und Inklusion. Im ersten Workshop am 28.4.21 geht es um die Entwicklung von Maßnahmen und im zweiten (5.5.21) dann um die konkrete Umsetzung von Maßnahmen. Der erste Workshop befasst sich u. a. mit der Frage „Wie kann Diskriminierung abgebaut und Inklusion für LGBTIQ Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung gefördert werden?“ und stellt u. a. auch die jüngsten Ergebnisse der Bielefelder Studie zu diesem Thema vor. Beteiligt an den Workshops sind BI queer e.V., die Bielefelder LGBTIQ-Gleichstellungsbeauftragte, der LSVD NRW, queere Jugend NRW, queerhandicap e.V., Schule der Vielfalt, das BellZett Bielefeld u. a. Die Workshops dauern jeweils von 17 bis 20 Uhr. Anmeldeschluss ist der 16.4.21.

 

Online: www.lsbtiq-inklusiv.nrw

Ausgabe Nr. 157

April 2021

Out online: Das RosaMag ist das erste und einzige Online-Lifestylemagazin für Schwarze Frauen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. U. a. gibt es auch queere Themen.

 

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RosaMag

Lifestyle-Onlinemagazin für Schwarze Frauen

 

Eine Leseempfehlung geht raus für das RosaMag. RosaMag ist das erste und einzige Online-Lifestylemagazin für Schwarze Frauen & Freund*innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „RosaMag vermittelt Identität über Kreativität und portraitiert die facettenreichen Lebenswelten von Schwarzen Frauen in Deutschland, Österreich und der Schweiz“, so die Macher_innen um Gründerin Ciani-Sophia Hoeder. RosaMag gibt es seit Januar 2019. Seither steht das Online-Magazin für „mehr Pluralität in der Medienwelt, für Natürlichkeit und eine größere Wertschätzung für Schwarze Frauen“. Ein neunköpfiges Team kreiert jetzt genau das Online-Lifestylemagazin selbst, das es nie gab, das sie sich als Schwarze Frauen aber immer gewünscht hätten. „Wir brauchen einen digitalen Ort an dem Schwarze Menschen informiert, inspiriert und empowert werden“, so die Macher_innen. „Von natürlichen Pflegetipps für Afrolocken, inspirierenden Interviews, mitreißenden Kommentaren und beflügelnden Reportagen - Wir zelebrieren afrodeutsche Frauen!“ RosaMag ist ein intersektionales Magazin und berichtet u. a. auch über queere Frauen und Themen. So erschien am 26.3.21 ein Interview mit der Rapperin Kaleo Sansaa aus Köln zu ihrem an diesem Tag erschienenen Debutalbum „Solarbased Kwing“ (Loyal Rec., s. auch diese aktuelle Ausgabe Nr. 157 April 2021 „Artefakt“) Das RosaMag hat auch einen interessanten YouTube-Channel u. a. mit Tutorials, einer „Rosapedia“ und der Kampagne „Für mehr #Rosalität“. Foto: RosaMag

 

Online: https://rosa-mag.de

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