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Bundesstiftung Magnus Hirschfeld

Film „Zwischen Lebensglück und Repression – Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Trans* in Nordrhein-Westfalen, Zeitzeug*innen erinnern sich“

 

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen hat den Film „Zwischen Lebensglück und Repression – Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Trans* in Nordrhein-Westfalen, Zeitzeug*innen erinnern sich“ in Auftrag gegeben. Entstanden ist ein Kooperationsprojekt mit der queeren Bundesstiftung Magnus Hirschfeld. Der neue Film, der im April 2022 erstmals auch in Bielefeld gezeigt wurde, basiert auf Interviewausschnitten mit sechs LGBT-Personen aus NRW, die 2021 in Interviews für das Archiv der anderen Erinnerungen der Bundestiftung Magnus Hirschfeld entstanden sind. Es geht um individuelle Lebenswege in vergangenen Jahrzehnten. Der Film ist „ein Stück Zeitgeschichte, in der die Erinnerung an gesellschaftspolitische Entwicklungen und die Emanzipationsgeschichte von LSBT* lebendig wird“, so die Macher_innen. Der Film ist auf der „queer in NRW History“-Website des Landesministeriuma zu sehen (auch in einer Fassung mit Untertiteln). Interviewt wurde u. a. die lesbische Liedermacherin, Historikerin und Rubicon-Köln-Mitarbeiterin Carolina Brauckmann (Foto: Videostill).

 

Online: https://queer-in-nrw-history.de

Out: Im April 2022 erschienen ist das Filmprojekt „Zwischen Lebensglück und Repression – Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Trans* in Nordrhein-Westfalen, Zeitzeug*innen erinnern sich“. Ein Film vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen und der queeren Bundestiftung Magnus Hirschfeld. Eine der sechs hierfür interviewten LGBT-Personen ist Carolina Brauckmann (Foto: Videostill). Zu sehen ist der Interview-Film auf https://queer-in-nrw-history.de.

 

Ausgabe Nr. 170

Mai 2022

Weitere Notizen im Mai 2022:

 

 

 

Am 1.5.22 gibt es im Rahmen der 77. Befreiungsfeier des Konz entrationslagers Ravensbrück zum ersten Mal auch ein offizielles Gedenken an die lesbischen Opfer. In der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück wird von 13 bis 14 Uhr an die damals dort inhaftierten und ermordeten lesbischen Frauen und Mädchen gedacht. Eingeweiht wird dabei eine Gedenkkugel, die auf dem Gelände in Ravensbrück installiert wurde, um ein dauerhaftes Zeichen der Erinnerung zu setzen. Veranstaltet wird der Gedenkakt von der Initiative Autonome feministische Frauen und Lesben aus Deutschland und Österreich. Begleitet wird der Gedenktag seit dem 30.4.22 mit der Ausstellung „Wege zum Gedenken und Erinnern an lesbische Frauen im Frauen-KZ Ravensbrück“.

 

Online: www.ravensbrueck-sbg.de

 

 

 

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Rund um den Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interfeindlichkeit am 17.5. finden in der Region Aktionen und Veranstaltungen statt. Im Rahmen von Gütersloh verliebt sich findet der Hauptaktionstag 2022 am 17.5. von 13 bis 16 Uhr auf dem Platz der Kinderrechte vor der Stadtbibliothek in Gütersloh statt. Begleitend gibt es die LGBTIQA-Comic-Ausstellung „Ach, so ist das?!“ von Martina Schradi in der Stadtbibliothek Gütersloh, 17.-28.5.22, sowie weitere Veranstaltungen.

 

Online: www.gt-verliebtsich.de

 

 

In Osnabrück wird am 17.5.22 der Rosa Courage Preis 2022 verliehen. Ausgezeichnet wird in diesem Jahr Anbid Zaman im Rathaus, Osnabrück, 17 Uhr. Die LGBTIQA-Preisverleihung findet im Rahmen der Queeren Kulturtage Gay In May (1.-30.5.22) statt. Hauptveranstaltung der Queeren Kulturtage ist der CSD Osnabrück 2022 am 28.5.22 (Platz der Deutschen Einheit, 13 Uhr).

 

Online: www.gayinmay.de