Queere und feministische

Kalender 2023

 

10 Jahre | Neue Ausgabe Nr. 13

Queerulant_in

 

Die queere Zeitschrift Queerulant_in feiert 2022 10-jähriges Jubiläum. Zum Jubiläum ist im November 2022 die 13. Ausgabe erschienen (Foto rechts). Schwerpunktthema dieses Mal: Feiern. Die Zeitschrift Queerulant_in erscheint i.d.R. einmal im Jahr im November/Dezember und ist kostenlos. Es gibt sie in gedruckter Form oder als pdf-Download hier: https://www.queerulantin.de/die-zeitschrift/ausgaben Ausgelegt gibt es sie in zahlreichen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Bielefeld findet ihr Queerulant_in im Café Anaconda in der Universität Bielefeld und im Buchladen Eulenspiegel (https://www.queerulantin.de/die-zeitschrift/wo-gibts-queerulant_in) Queerulant_in kann aber auch kostenlos im Abonnement bezogen werden.

 

Queerulant_in setzt sich als queeres Magazin mit sexuellen Identitäten, Geschlechtsidentitäten, Machtstrukturen wie Rassismus, Kapitalismus und Sexismus und mehr auseinander. Queerulant_in ist ausdrücklich politisch und unkommerziell. Die Macher_innen sind ein intersektionales queeres, feministisches Kollektiv. „Unser Anliegen ist es vor allem marginalisierte Menschen zu Wort kommen zu lassen, deren Lebensrealitäten queer sind“, so die Macher_innen. Das Magazin entsteht in ehrenamtlicher Arbeit und wird mit (finanzieller) Hilfe der Unterstützer_innen gedruckt. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Mehr zu gewünschten Themen und Beiträgen (Texte, Zeichnungen etc.) gibt es zeitnah auf der Website; für die kommende Ausgabe voraussichtlich ab Dezember 2022/Januar 2023.

 

Online: www.queerulantin.de

 

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Mitte

© 2007-2023 weird

A queer perspective on women in pop culture

Weitere Notizen im Dezember 2022:

 

 

 

LGBTIQA und andere Awareness- und Aktionstage:

 

 

_Welttag der Menschen mit Behinderung, 3.12.

 

_National Pansexual Pride Day (USA), 8.12.

 

_Tag der Menschenrechte, 10.12.

 

 

 

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Am 1.12. ist Welt-AIDS-Tag. In Bielefeld gibt es am 1. und 2.12.22 dazu folgende Veranstaltungen:

 

_Die Schwulen sind da - 50 Jahre Schwulenbewegung in Bielefeld, feierlicher Abend mit Filmdokumentation „Schauplatz Gerichtstraße - Schwulengruppe Bielefeld“ (1979) und Podiumsdiskussion u. a. mit Antonia Pusch, Eike Bartheidel und Anbid Zaman, VHS, Bielefeld, 20 Uhr, 1.12.22

 

_Leben mit HIV- anders als du denkst?!, Gottesdienst zum Welt-AIDS-Tag, Süsterkirche, Bielefeld, 18 Uhr, 1.12.22

 

_Leben mit HIV- anders als du denkst?!, Fotoausstellung, Eröffnung, VHS, Bielefeld, 18.30 Uhr, 2.12.22

 

 

 

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Am 5.12.22 startet die NRW-weite LGBTIQA-Fotokampagne „Du bist gut - so wie du bist“. Initiator_in ist das Projekt „NRW LSBTIQ* inklusiv“. Die Fotokampagne richtet sich 2022 speziell an Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*, inter* und queere Personen mit Behinderungen, Beeinträchtigungen sowie chronischen und psychischen Erkrankungen. Das Projekt NRW LSBTIQ* inklusiv will mit seiner neuaufgelegten Kampagne Sichtbarkeit für die Lebenswirklichkeiten von betroffenen LGBTIQA Personen schaffen. „Wir laden alle Menschen ein, sich an unserer Kampagne aktiv zu beteiligen und sich zu positionieren – mit einem Foto und einer Aussage zur Inklusion von LSBTIQ* mit Beeinträchtigung“, so die Verantwortlichen. Herzen mit unterschiedlichen LGBTIQA-Flaggenmotiven können auf der Website von NRW LSBTIQ* inklusiv heruntergeladen werden. Herz ausdrucken, ggf. ein Statement zur Inklusion hinzufügen, Foto von euch machen, und ab dem 5.12.22 auf eurem Social Media-Kanal mit dem Hashtag #GutSoWieDuBist posten. Die Fotos werden dann auf Instagram und Facebook von NRW LSBTIQ* inklusiv gepostet.

 

Online: www.lsbtiq-inklusiv.nrw

 

 

 

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Am 7.12.22 veröffentlich die UHLALA Group zum vierten Mal den von ihr ermittelten PRIDE Index | LGBTIQ* Diversity Performance Index. In Deutschland ansässige Unternehmen und Organisationen haben mittels Fragebogen zur Offenheit, Gleichstellung und Diversity LGBTIQA-Mitarbeitende betreffend teilgenommen. Die Auswertung wird von der UHLALA Group als PRIDE Index dargestellt. Die queere UHLALA Group setzt sich in Deutschland seit vielen Jahren für LGBTIQA-Belange in der Unternehmenswelt ein. U. a. initiierte sie 2009 die erste LGBTIQA-Karrieremesse, die heute Sticks & Stones heißt. 2022 initiierte sie u. a. zudem den ersten Pride Office Day 11.10. in Deutschland.

 

Online: https://uhlala.com/pride-index-lgbtiq-

performance-index-2022

 

 

 

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Ihr findet weird neu auf Mastodon:

@weirdbielefeld@universeodon.com

 

In eigener Sache: weird-Leser_innen wissen vermutlich, dass weird sehr aktiv auf Tw itter war. Beigetreten 2012 waren wir dort bis vor nicht allzu langer Zeit sehr engagiert. Wir haben sehr viel gelernt, viele tolle Menschen kennen gelernt, z. T. sogar treffen dürfen und mit denen z. T. heute noch eine Freund_innenschaft über welche räumliche Distanz auch immer besteht. Wir haben mit euch gelacht, Quatsch gemacht und geweint. Wir haben queere fe_male Popkultur supportet, uns für Aufklärung und Sprachsensibilität in deutschsprachigen Medien eingesetzt, sind für Sichtbarkeit, Gleichberechtigung und Rechte von LGBTIQA eingestanden, haben uns solidarisch gezeigt. Und nicht zuletzt habt ihr all die Jahre uns supportet. LGBTIQA, BIPoC, Frauen, Feminist_innen, behinderte und chronisch kranke Menschen, arme Menschen, jü dische Menschen und andere Marginalisierte haben durch ihre Präsenz auf Tw itter eine Stimme bekommen und genutzt ihre Geschichte, ihren Alltag, ihre Probleme, ihre Diskriminierung sichtbar zu machen. Sie haben Gleichgesinnte, Verbündete, ebenfalls Betroffene kennen gelernt, selbstlose Hilfe und Unterstützung erfahren und gegeben, Aufklärung geleistet. Durch ihre Stimmen und ihre Sichtbarkeit haben sie dazu beigetragen zu versuchen, diese Welt verständlicher und gerechter zu machen. Mit #Au f schrei, #M eToo und #BlackLivesMat ter wurden struktureller und internalisierter Sexismus und Rassismus endlich auch in Deutschland ein öffentlich wie privat diskutiertes Thema. Und auch ein Genderstern machte so seinen Weg.

 

Dennoch, weird hat die Aktivität auf Twi tter mittlerweile eingestellt, vor allem auch aufgrund der über die letzten Jahre zunehmenden Ein- und auswirkungen von Kon servativen und Re chten. Aktuell verfolgen wir mit großer Sorge die jüngsten Entwicklungen nach der Übernahme und gehen jetzt den nächsten Schritt. Seit November 2022 könnt ihr weird daher auf Mastodon finden. Und zwar hier: @weirdbielefeld@universeodon.com

 

10 Jahre Queerulant_in: Die queere, feministische Zeitschrift Queerulant_in feiert ihr 10-jähriges Jubiläum. Im November 2022 ist dazu die 13. Ausgabe mit dem Thema „Feiern“ erschienen. In Bielefeld findet ihr die neue kostenlose Ausgabe im Café Anaconda (Uni Bielefeld) und im Buchladen Eulenspiegel. Ihr könnt sie aber auch kostenlos abonnieren oder als pdf lesen und downloaden.

 

Featured auf weirds YouTube Kanal s. Playlist „12/2022 Artefakt …“

 

Ausgabe Nr. 175

Dezember 2022

Jessica Kroll-Holtmann

„Queerdolls 2023”

Fotokalender

 

Info: Die lesbische Bielefelder Fotografin mit ihrem neuen Queerdolls Kalender 2023 und neuen Fotos aus ihrer kreativen queeren Barbie-Welt. (Foto: Jessica Kroll-Holtmann)

 

Online: www.queerdolls.de

 

 

Queerdolls-Feature s. diese aktuelle Ausgabe Nr. 175 Dezember 2022 „Vita“

 

weird-Interview mit Jessica Kroll-Holtmann s. Archiv Ausgabe Nr. 151 Oktober 2020

Riot Skirts

„Queerfeministischer Taschenkalender 2023“

(edition assemblage)

Taschenkalender, 208 S., broschiert

 

Info: Empowerment und queer-feministische Kritik - Das DIY-Projekt des „radikal herrschaftskritischen“ Kollektivs um die queer-feministische Gruppe Riot Skirts aus Bonn (www.riot-skirts.de) erstellt diesen Taschenkalender seit 2009. Mit dem Kalender wollen sich die Macher_innen gegen patriarchale Mächte sowie sexistische, homo- und transfeindliche Strukturen wehren. „Die Gruppe verkörpert ein sinnliches geschlechterkritisches Konzept, engagiert sich gegen die vielfältigen Formen sexualisierter Gewalt und alle Formen der Unterdrückung und Ausgrenzung“, so die Macher_innen von Riot Skirts. Leitthema für ihren Queerfeministischen Taschenkalender 2023 in Zeichnungen und Artikeln: Community.

 

Online: www.edition-assemblage.de

Luise F. Pusch

„Berühmte Frauen. Kalender 2023“

(Reclam)

Taschenkalender, 208 S., gebunden

 

Info: Verfasserin des traditionsreichen Frauentaschenkalenders ist die lesbische, in Gütersloh geborene Autorin und Linguistin Luise F. Pusch, die sich u. a. intensiv mit Frauenbiographien und -Forschung beschäftigt. Sie stellt in ihrem Kalender auch im kommenden Jahre wieder 12 berühmte und weniger bekannte Frauen aus Gegenwart und Geschichte vor. Dieses Mal Dorothy Richardson, Nadine Gordimer, Amanda Gorman, Gertrud Bäumer, Federica Mogherini, Jocelyn Bell, Anne Beaumanoir, Gerda Lerner, Luise von Baden, Nina Simone, Maria Callas und Tori Amos.

 

Online: www.fembio.org

 

Gisela Notz

„Frauenkalender 2023 Wegbereiterinnen XXI“

(AG SPAK)

Monatskalender, DIN A3, 13 S.

 

Info: Der Monatskalender der Historikerin Gisela Notz erscheint zum 21. Mal. Vorgestellt werden in diesem Jahr einmal mehr internationale bekannte oder auch noch weniger bekannte 12 Wegbereiterinnen der emanzipatorischen Frauenbewegung.

 

Online: www.gisela-notz.de

Unda Hörner (Hgin.)

„Der literarische Frauenkalender 2023“

(Ebersbach & Simon)

Wandkalender, 56 S.

 

Info: Das Thema des neuen Frauenkalenders für 2023 lautet „Ohne Frauen geht es nicht“. Der Wochenkalender zeigt 53 geschichtsträchtige Frauen in Zitaten, Biografien und Fotografien, darunter dieses Mal Rahel Varnhagen, Gertrude Stein, Misia Sert, Peggy Guggenheim, Eugenie Schwarzwald, Alice Salomon, Sylvia Beach u.v.m.

 

Online: www.ebersbach-simon.de/kalender/der-literarische-frauenkalender-2023

Ulrike Issel

„Ich bin ich. Gedanken berühmter Frauen 2023“

(Harenberg)

Wandkalender, 54 S.

 

Info: Der Wandkalender enthält neben Fotos, Gedanken, Gedichte und Tagebucheinträge sowie biografische Informationen 53 berühmter Künstler_innen, Wissenschaftler_innen, Aktivist_innen etc. In diesem Jahr u. a. von Ruth Bader Ginsburg, Beyoncé, Christine de Pizan, Isabella Huppert, Sanna Marin, Birgit Prinz, Simone Biles, Mai Thi Nguyen-Kim und Olga Tokarczuk.

 

Online: https://harenberg-kalender.de

Florence Hervé / Melanie Stitz / Mechthilde Vahsen

„Wir Frauen 2023“

(PapyRossa Verlag)

Taschenkalender, 240 S., broschiert

 

Info: Der Tagestaschenkalender der feministischen Zeitschrift „Wir Frauen“ portraitiert über das Jahr Feminist_innen aus Kunst, Kultur, Politik und Wissenschaft von damals bis heute, die 2023 100 Jahre alt geworden wären. Darunter Soja Kosmodemjanskaja, Liane Berkowitz, Nadine Gordimer, Ingeborg Drewitz, Maria Callas, Anne Baxter, Anne Hiob, Dina Babitt, Judith Reigl, Diane Arbus, Alice Guy-Blaché, Haydee Santamaria u.v.a. Dazu gibt es wie immer das „Kleine Lexikon“ und zahlreiche Fotografien, Karikaturen und mehr.

 

Online: www.wirfrauen.de

Missy Magazine

„Kalender 2023“

(Ebersbach & Simon)

Kalender, 56 S.

 

Info: Popkultur meets politics … Der beliebte Wochenkalender mit wöchentlichen Portraits von (u. a. auch queeren) Feminist_innen aus Musik, Film, TV, Literatur und Politik, in diesem Jahr von Margarete Stokowski, Jasmina Kuhnke, Fatma Aydemir, Tua El-Fawwal, Nadja Benaissa, Toxische Pommes u.v.a.

 

Online: missy-magazine.de

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