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Mosaik Notizen aus der Promi_welt

 

 

 

 

 

 

Coming-out-Jubiläum: Ende April 2017 feierte die erfolgreiche offen lesbische Komikerin, Schauspielerin und Moderatorin Ellen DeGeneres ihr 20-jähriges TV-Coming-out. In der 4. Staffel ihrer damaligen Comedyserie „Ellen“ outete sich der von ihr selbst gespielte Fernsehcharakter Ellen Morgan am 28.4.97 als lesbisch. Ein weltweiter Meilenstein in der Fernsehgeschichte und für viele lesbische Frauen vor dem Fernseher.

 

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20 Jahre TV-Coming-out

Ellen DeGeneres

 

Ellen DeGeneres (59) ist eine der erfolgreichsten und beliebtesten offen lesbischen Frauen in den USA. Die Komikerin, Schauspielerin und Moderatorin ihrer wochentäglichen Talkshow „The Ellen DeGeneres Show“ ist eine Kultfigur, ein Idol und Vorbild und eine Wegbereiterin für viele andere lesbische Frauen weltweit. Ihr bahnbrechendes Coming-out als ihr Fernsehcharakter Ellen Morgan in ihrer Comedyserie „Ellen“ 1997 war das erste dieser Art in der TV-Geschichte. Ellen DeGeneres outete sich kurz vor Ausstrahlung der Episode 22 der 4. Staffel am 28.4.1997 - also genau vor 20 Jahre - selbst öffentlich als lesbisch. Damals war sie mit Schauspielerin Anne Heche, die am 29.5.17 48 Jahre alt wird, liiert. Seit 2004 ist Ellen DeGeneres mit Schauspielerin Portia de Rossi zusammen. Seit 2008 sind die beiden verheiratet. Mediengerüchten zufolge sollen sie jedoch vor ihrer Scheidung stehen.

 

Ihr 20-jähriges Coming-out-Jubiläum am 28.4.17 ließ Ellen DeGeneres in ihrer Talkshow natürlich nicht ungefeiert. Hier ist der Tweet und das Video dazu zum Nachschauen Außerdem zeigt der US-Sender ABC, der damals „Ellen“ produzierte, alle „Ellen“-Folgen (Staffeln 1 bis 5, 1994-1998) auf seiner Website. Mit VPN können auch von Deutschland aus die besagte „Puppy“-Folge (Staffel 4, Folge 22+23) und alle anderen gesehen werden.

 

Wie es zu der legendären Coming-out-Folge in der Serie „Ellen“ kam, dazu gibt es eine interessante Dokumentation von 1997 mit Ellen DeGeneres und anderen Beteiligten aus der Zeit. „The Real Ellen Story“ ist in 5 Teilen auf YouTube zu sehen. (Foto: ellentv.com)

Coole grrrls who are boys: Die chinesischen Sängerinnen Lu Keran, An Junxi, Peng Xichen, Min Junqian und Lin Fan werden in China aufgrund ihrer Androgynität als neue Boyband gefeiert. Ihre Debutsingle „Action“ erschien am 28.4.17.

 

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Chinas neue Tom_Boyband

Acrush

 

Die neue kommende Popsensation in China ist die Band Acrush oder auch FFC-Acrush. Ihre erste Single „Action“ erschien am 28.4.17. Die ziemlich coolen Fünf werden als Boyband gefeiert. Von ihren Fans werden sie „Husbands“ genannt, eine in China übliche Bezeichnung, für männliche Stars, für die Mädchen schwärmen. Lu Keran, An Junxi, Peng Xichen, Min Junqian und Lin Fan selbst sehen sich nach eigenen Aussagen jedoch eigentlich als Girlband, deren Mitglieder wie „hübsche junge Männer“ aussähen. Im Hinblick auf sich benutzen sie genderneutrale Bezeichnungen und Pronomen. So z. B. „meishaonian“, das übersetzt so viel wie „schöne Jugendliche“ meint. Sie sind zwischen 18 und Anfang 20 und wurden gezielt 2016 aufgrund ihrer Androgynität gecastet. Dahinter steckt Chinas reichster Mann und Acrush Manager Wang Jianlin. Grund für die Gründung von Acrush ist der große Erfolg der androgynen Sängerin Li Yuchun, die 2005 eine Castingshow gewann und heute zu den größten Stars Chinas zählt. Auf der chinesischen Social Media Plattform Weibo wurden Acrush schnell bekannt, und das, ohne auch nur ein einziges Musikvideo veröffentlicht zu haben. Das „A“ im Namen steht für den griechischen Schönling in der Mythologie Adonis. Aber nicht alle verstünden und akzeptierten ihren androgynen Style, so die 21-jährige Acrush-Sängerin Lu Keran. Sie habe schon als Kind kurze Haare getragen und sei aus so mancher Damentoilette geflogen, weil man sie für einen „kleinen Jungen“ hielt. Über ihre sexuelle Orientierung oder Identität dürfen die fünf Sängerinnen* jedoch nicht offen reden. Grund seien Hater und Konservative in einer bis heute konservativen, stark heteronormativ geprägten chinesischen Gesellschaft. Laut Gender Studies Professorin Lucetta Kam aus Hongkong, seien unter dem aktuellen politischen Regime feministische Themen politisch sensibler und sensibler geworden, aber so lange keine Gender-Themen angesprochen würden und man unterhaltungsorientiert bliebe, sei alles ok. (Foto: Acrush)

Ausgabe Nr. 115

Mai 2017

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