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Mosaik Notizen aus der Promi_welt

 

 

 

 

 

 

Out: Die lesbische US-Rapperin Young M.A. veröffentlichte ihre erste Debut-EP „Herstory“ mit der Hit-Single „Ooouuu“ und der seit August 2017 neuen Single „Same Set“ auf ihrem eigenen Label M.A. Music.

 

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Queerer Rap

Young M.A.

 

Die lesbische US-Rapperin Katorah Marrero aka Young M.A. hat mit „Herstory“ (M.A. Music) im April 2017 ihre Debut-EP (Foto: EP-Cover) veröffentlicht. Darauf zu hören sind sechs Songs, darunter ihre offizielle Debut-Single „Ooouuu“ von 2016. Diese landete 2016 in den Top20 der US Billboard Charts. Im August 2017 erschien Young M.A.s neues Video nur nächsten Single „Same Set“. Ihre Musik ist gerade so ziemlich mit das Coolste, was es an queerem HipHop gibt. Kraftvoll, wütend, queer. Besonders für ihre Freestyleskills wird sie gefeiert. Die 25-Jährige aus Brooklyn wurde 2015 vor allem durch ihren Song „Body Bag“ durch YouTube und durch ihr erstes Mix-Tape bekannt, woraufhin schnell die Musikpresse auf sie aufmerksam wurde. Young M.A. veröffentlicht ihre Musik auf ihrem eigenen Label M.A. Music und hat gemeinsam mit lokalen Plattenproduzent_innen ein eigenes Plattenstudio, das sie selbst mitfinanzierte. Mit 9 begann sie zu rappen. Ebenfalls in dem Alter wusste sie, dass sie lesbisch ist. In einem Interview sagte Young M.A., dass ihr Coming-out ein wichtiger Punkt in ihrer musikalischen Karriere gewesen sei. Sie habe so lange zurückgehalten, dass sie auf Frauen stehe, dass die Musik einfacher wurde als es dann endlich raus war. Und obwohl ihre Mutter sie mehrfach dazu bewogen habe sich zu outen, habe sie Angst gehabt; auch davor sich von ihrer Mutter selbst zu outen, aus Angst nicht mehr akzeptiert zu werden. Seitdem sie offiziell out sei, klappe das mit den Mädels aber nicht mehr, lacht Young M.A. in einem weiteren Interview. Auf YouTube hatte sie als Kat Kasanova vor vier Jahren kurzzeitig u. a. einen Channel, auf dem sie lesbische Themen diskutierte. Aber nicht nur lesbische Themen gehören zu ihr und ihrer Musik, auch den für sie sehr schmerzvollen Tod ihres Bruders, der 2009 im Alter von 20 Jahren getötet wurde, verarbeitet sie in ihrer Musik, so z. B. in ihrem Song „Kold World“.

Eindringlich: Die queere Poetin und Performerin Denice Frohman aus New York gehört nicht nur zu den besten Poetry Slammer_innen, sondern auch zu den einflussreichsten LGBTIQ-Latinx der USA.

 

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Queer Poetry

Denice Frohman

 

Denice Frohman aus New York ist eine mehrfach ausgezeichnete puertoricanisch-jüdische Poetin, Autorin, Performerin und Pädagogin. In ihren eindringlichen Poems und Performances geht es intersektional vor allem um Race, Gender und Sexualität sowie um queere Perspektiven, um Selbst- und Fremdwahrnehmung und soziale Veränderungen. U. a. gewann Denice Frohman 2013 den Woman Of The World Poetry Slam. Ebenfalls 2013 erschien ihr Debutalbum „Feels Like Home“, auf dem ihre Spoken Word Kunst, u. a. auch das viel beachtete „Dear Straight People“, musikalisch unterlegt ist. Sie habe schon immer eine geheime Leidenschaft fürs Songwriting gehabt, sagt Denice Frohman von sich selbst. Mit ihrer Kunst wolle sie vor allem junge Leute of Color inspirieren und ihnen vermitteln, dass auch ihre Geschichte es wert ist, gehört zu werden. Als studierte Pädagogin ist Denice Frohman u. a. Organisatorin vom Philly Youth Poetry Movement, eine Non-Profit-Organisation, die Teenager_innen in New Yorks Nachbarstadt Philadelphia in geschütztem Raum die Möglichkeit gibt, die Kraft und Macht ihrer eigenen Stimme zu entdecken. Denice Frohman gehört zu den bekanntesten und einflussreichsten LGBTIQ-Latinx der USA. Ihre Performances haben auf YouTube Millionen Klicks. Zu ihrer Zeit in Puerto Rico spielte Denice Frohmann u. a. professionell Basketball. (Foto: Ras hid Za kat)

Politisch: Rund um den US-Kinostart ihres neuen Films „The Only Living Boy in New York“ im August 2017 gibt es auch Gerüchte, dass die lesbische Schauspielerin Cynthia Nixon eine Kandidatur als Gouverneurin ihrer Heimatstadt New York anstrebe.

 

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Out Politics?

Cynthia Nixon

 

Cynthia Nixon (51) könnte ein politische Richtung einschlagen. Die vor allem aus der Serie „Sex And The City“ bekannte mehrfach ausgezeichnete US-Schauspielerin soll Gerüchten zu folge eine Kandidatur als Gouverneurin ihrer Heimatstadt New York anstreben. In einem aktuellen Interview aus Anlass zu ihrem neuen Film „The Only Living Boy In New York“, der am 11.8.17 in den USA Kinopremiere hatte, bezog Cynthia Nixon, die als mögliche demokratische Gegenkandidatin zum aktuellen Gouverneur Cuomo gehandelt wird, dazu jedoch keine eindeutige Stellung. Seit den letzten US-Wahlen hatte sich Cynthia Nixon immer wieder verstärkt politisch geäußert und engagiert. Besonders auch für die LGBTIQ-Community. „Unser Coming-out“ sei jetzt wichtiger denn je, so Nixon; nicht nur, um sich als queer zu outen, sondern als Menschen, die aus eigener Erfahrung wissen, was Stigmatisierung, Diskriminierung, Hass, Gewalt, getötet zu werden heißt. Cynthia Nixon ist seit 2012 mit Christine Marinoni verheiratet, mit der sie seit 2004 zusammenlebt. Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn. Aus ihrer Ehe mit ihrem ersten Mann hat Cynthia Nixon zwei weitere Kinder. 2006 hatte Cynthia Nixon ihr öffentliches Coming-out. Im selben Jahr erkrankte sie an Brustkrebs. Aktuell ist Cynthia Nixon als Judith Webb an der Seite von Kate Beckinsale in dem Film  „The Only Living Boy In New York“ zu sehen. (Foto: YouTube-Videostill TODAY)

 

Ausgabe Nr. 119

September 2017

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