Willkommen im Club: Shirin Etessam, u. a. CEO und Gründerin der US-Plattform OML (ehemals One More Lesbian), ist seit März 2021 Mitglied der Rolling Stone Culture Council Community, ein popkulturelles Netzwerk trendsetzender Personen in den USA.

Wegweisend

Shirin Etessam

 

Shirin Etessam, CEO und Gründerin der queeren US-Plattform OML (ehemals One More Lesbian) wurde im März 2021 als Mitglied des Rolling Stone Culture Councils ausgewählt. Das teilten die Verantwortlichen im April 2021 mit. „Rolling Stone Culture Council ist eine private, geprüfte Community für Influencer_innen, Tastmaker_innen und Innovator_innen in der Welt der Musik, Unterhaltung, Medien, Essen & Trinken, Mode, Sport, Gaming und Cannabis“, so die Selbstbeschreibung des Netzwerks (https://council.rollingstone.com) des bekannten Musikmagazins Rolling Stone. Das US-Netzwerk will einflussreiche, stilprägende und trendsetzende Personen aus popkulturellen Branchen der USA zusammenbringen und fördern.

 

Shirin Etessam lebt in San Francisco und hat einen Bachelor of Arts-Abschluss für Film und Broadcasting. Seit Mitte der 1990er arbeitete sie für diverse größere und kleine TV- und Film-Unternehmen als Produzentin und führt heute das Unternehmen Slay, das sie 2017 gründete und das Content für große internationale Unternehmen und Sender produziert. 2009 hatte Shirin Etessam One More Lesbian als wegbereitendes Portal für Lesben und lesbische Repräsentation in den Medien gegründet. Umbenannt in OML hat sich die Plattform 2020 gezielt einem breiteren queeren Publikum geöffnet und diverser positioniert. Ziel sei es Qualitäts-LGBTIQA+ Inhalte für alle zugänglich zu machen, so die Macher_innen. Qualitätsinhalt heißt bei OML heute 24/7-Streamingdienst von LGBTIQA+ Serien mit lesbischen, bi, queeren Protagonist_innen sowie ein Katalog mit LGBTIQA+ Serien, Filmen, Musik und mehr. Der Schwerpunkt von OML liegt auf lesbischen, bi, queeren Charakteren und Storylines. (Foto: privat)

 

Online: www.oml.tv

 

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Mosaik

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A queer perspective on women in pop culture

Ausgabe Nr. 158

Mai 2021

At her best: Der neue Superstar, US-Musikerin Kehlani hat sich im April 2021 in einem TikTok-Video öffentlich als lesbisch geoutet. Dass sie queer ist, war ein offenes Geheimnis. Aktuell ist Kehlani erfolgreich mit ihrem Duett mit R&B-Sänger Pink Sweat$ auf dessen neuer Single „At My Worst“. Ihr aktuelles nicht minder erfolgreiches zweites Solo-Album „I Was Good Until It Wasn‘t“ ist von August 2020.

 

Featured auf weirds YouTube Kanal s. Playlist „5/2021 Artefakt …“

Out TikTok

Kehlani

 

Sie ist eine der Shooting-Stars der Musikszene der letzten Jahre. Ihr Solodebut 2017 machte die Mittzwanziger US-R&B-, Soul-, Pop-Musikerin weltbekannt. Dass sie queer ist, war längst ein offenes Geheimnis. Jetzt hat sich Kehlani im April 2021 in einem TikTok-Video (www.tiktok.com/@kehlani) öffentlich als lesbisch geoutet. Ihre Pronomen sind im Englischen she und they. Kehlani bezeichnet sich nach eigenen Aussagen zudem als Black, white, native American, Filipino, Mexican. Aufgewachsen in Kalifornien, wollte sie an der renommierten New Yorker Juilliard School Tänzerin werden, doch eine Knieverletzung durchkreuzte die Pläne und sie widmete sich dem Gesang. Ihr Debutalbum „SweetSexySavage“ erschien 2017 und war auf Platz 3 der US-Charts. Im August 2020 erschien Kehlanis aktuelles zweites Album „It Was Good Until It Wasn‘t“ (Atlantic/WEA), mit dem sie Platz 2 belegte. Neueste Veröffentlichung: Im März 2021 erschien die Single nebst Video „At My Worst“ von R&B-Sänger Pink Sweat$ aus Philadelphia featuring Kehlani. Ein smoothes feelgood und im Video farbenfrohes Mid-Tempo-Liebeslied, das davon handelt auch dann geliebt zu werden, wenn man an einem Tiefpunkt ist und gerade nicht das beste Selbst sein kann. Das neue Video hatte auf YouTube innerhalb eines Monats bereits knapp 11,5 Millionen Views. (Foto: Pressefoto, Warner Music)

 

Online: www.kehlani.com

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