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Vita

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Diverse Musik

 

 

 

 

 

Feature

Neneh Cherry

 

A queer perspective on women in pop culture

Foto: The Face / Videostill

Text: Christine Stonat

 

 

 

Neues Album

 

Neneh Cherry

„The Versions” (Universal)

Out: seit 10.6.22

Single: Robyn feat. Mapei „Buffalo Stance”

 

 

 

Die queere schwedische Musikerin Neneh Cherry (58), die in London und Schweden lebt, veröffentlichte im Juni 2022 ihr Album „The Versions“ (Universal). Ein Album mit Coversongs ihrer zehn größten Hits. Dazu hat Neneh Cherry bekannte female, darunter viele queere und BIPoC Musiker_innen eingeladen mitzuwirken. „The Versions“ ist ein Album, bei dem Diversität im Vordergrund steht. Mit dabei sind u. a. trans Musikerin Anohni mit „Woman“, trans Musikerin Honey Dijon mit „Buddy X (Rework)“, out Sia mit „Manchild“, out queer Jamila Woods, Robyn feat. Mapei mit „Buffalo Stance“ sowie Seinabo Sey, Kelsey Lu, Neneh Cherrys Tochter TYSON, Greentea Peng und Sudan Archives. Das Video zur ersten Neneh Cherry Cover-Single „Buffalo Stance“ von Robyn feat. Mapei ist gleich ebenfalls ein klares queeres Statement. Neneh Cherry hat als queere Schwarze Musikerin mit ihrer Mischung aus HipHop, Clubmusic und Pop, die Musikwelt und viele Musiker_innen von den späten 1980ern bis heute beeinflusst.

 

Im März 2022 hat das britische Magazin The Face die Dokumentation „Neneh“ über Neneh Cherry herausgebracht. In der ca. 17 Minuten lange Mini-Doku von Jess Kohl fährt Neneh Cherry in einem Taxi (s. Foto oben) frühe Stationen ihrer über 30-jährigen Karriere ab. Begleitet wird sie von ihrer Freundin Dick Jewell. 1989 erschien ihr Debutalbum „Raw Like Sushi“ mit der Hitsingle „Buffalo Stance“ (1988), die Neneh Cherry international berühmt machte. Bis 1996 erschienen zwei weitere Alben. 2014 und 2018 meldete sich Neneh Cherry mit zwei weiteren Alben zurück. „The Versions“ (Universal, 2022) fasst ihre Karriere jetzt zusammen und bringt die Songs in die heutige Zeit. Neneh Cherry beweist nicht nur wie zeitlos ihre Songs sind und auch noch heute für sich sprechen, sondern auch wie divers die Musikwelt ist und auch sichtbar sein sollte. Wie auf dem Album kommen auch in der Dokumentation u. a. alte musikalische Weggefährt_innen zu Wort wie Robyn und Honey Dijon.

 

Online: www.instagram.com/nenehcherryofficial

 

„Neneh“, Mini-Doku (The Face, 2022):

www.youtube.com/watch?v=MZYWZStLM_0

 

Ausgabe Nr. 172

September 2022

Zu queeren Themen dieser Ausgabe findet ihr Videos auf weirds YouTube-Kanal PLAYLIST „9/2022 Artefakt …“

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