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Der Mai ist gekommen, der Gaydar schlägt aus

 

Viele kennen das vermeintliche Phänomen des sogenannten Gaydar. LGBTIQ Menschen spüren, dass andere Menschen LGBTIQ sind. Können sich LGBTIQ Menschen wirklich gegenseitig erkennen? Gibt es tatsächlich einen zwischenmenschlichen Radar dafür? Vielleicht fallen wir ja einfach nur auf unsere eigenen internalisierten Stereotype und Schubladendenkmuster herein? Oder wir gleichen Aussehen und Habitus anderer Menschen mit LGBTIQ-Menschen, die wir bereits kennen, ab und kommen so zu einem Schluss!? Vielleicht ist es auch Telepathie oder ein Blickkontakt, bei dem es für einen Bruchteil von Sekunden zwischen zwei Menschen funkt? Wir persönlich haben uns schon häufig mit Menschen in der Straßenbahn oder der Stadt ohne Funken, aber wissend gegenseitig zugelächelt. Wir haben rückwirkend aber auch schon genauso oft danebengelegen und Menschen einfach mal so völlig falsch gelabelt, nur, weil wir dachten, dass wir es können. Und manchmal war es auch einfach nur Wunschdenken. Der Gaydar ist ja auch kein Werkzeug, um einen Wettbewerb zu gewinnen. Der Gaydar ist keine Superkraft. Obwohl es schon super ist, wenn LGBTIQ Menschen sich gegenseitig erkennen. Solange dadurch kein Mensch ungewollt öffentlich geoutet oder sonst irgendwie verletzt wird, gibt es ein bisschen Halt, Sicherheit und das Gefühl von Zusammengehörigkeit, Solidarität und nicht alleine zu sein. Was wir als Gaydar bezeichnen, kann ein solcher ganz persönlicher Moment sein. Und er ist für viele unbezahlbar.

 

TS

 

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