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Mosaik

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A queer perspective on women in pop culture

Out Paralympicsdritte

Courtney Ryan

 

Die offen lesbische US-Rollstuhlbasketballerin (2.0) Courtney Ryan gewann mit dem US-Team bei den diesjährigen Paralympics (24.8.-5.9.21) in Tokio die Bronzemedaille. Die erste paralympische Medaille in ihrer Karriere. Courtney Ryan kam vor gut 10 Jahren zum Rollstuhlbasketball. 2010 musste sie nach einem an ihr begangen Foul auf dem Fußballplatz im Alter von 19 Jahren ihre Karriere als Fußballerin beenden. Sie war nach dem Unfall von der Taille abwärts gelähmt. Nach der Zeit ihrer Rehabilitation begann ihre Begeisterung für den Rollstuhlbasketballsport. Courtney Ryan spielte u. a. für ihr College The University of Arizona, 2017 für Sydney in der australischen Liga und gewann hier die Meisterschaft, und gründete selbst das einzige Frauenteam Kaliforniens. 2014 nahm sie erstmals mit dem US-Team bei den Weltmeisterschaften teil. Am 21.9.21 wurde Courtney Ryan 31 Jahre alt. Courtney Ryan lebt mir ihrer Frau in ihrer Geburtsstadt San Diego. (Foto: Instagram / Paralympics Team USA)

 

Online: www.instagram.com/courtneyryan_55

 

Bronze strong: Die offen lesbische US-Rollstuhlbasketballerin Courtney Ryan belegte mit ihrem Team bei den Paralympics in Tokio 2021 den dritten Platz.

 

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Out Queer Black Music

Dan ielle Johnson

 

Die coole queere Schwarze US-Singer/Songwriterin und Produzentin aus Philadelphia hat am 3.9.21 ihre erste 4-Track-EP unter dem Namen Su g Daniels veröffentlicht. „Fran klin Street“ mit der Single „He avy“ (s. auch diese aktuelle Ausgabe Nr. 163 Oktober 2021 „Artefakt“) ist ein gefühlvolles, in Eigenregie produziertes Kleinod zwischen Lo-Fi Alternative, Indie-Folk und R&B. Inhaltlich sehr persönlich verarbeitet sie mit positiver Attitüde schmerzvolle Erfahrungen wie Liebeschmerz, Politik, Geschichte, zweifelhafte Freundschaften und die Zeit der Isolation aufgrund der Corona-Pandemie. „Ich kam von dem Gefühl mich (zunächst) persönlich davon attackiert zu sehen dazu, mitfühlend zu sein, und der Wechsel der Sichtweise wird mich für den Rest meines Lebens begleiten“, so Dan ielle Johnson in einem lokalen Interview im Mai 2021.

 

Mit ihrer Soul-Blues-Band Hoo chi Coo chi veröffentlichte Dan ielle Johnson bereits 2020 ihre erste 5-Track-EP „The Wat ershed“. 2019 erschien der kritische Song „Wa lk in‘“, 2020 das Video dazu, ein empowerndes Black Lives Matter-Statement. (Foto: Co lor Light + Sou nd / Videostill „Wa lkin‘“ by Hoo chi Coochi)

 

Online: https://su gdaniels.bandcamp.com

www.hoo chicoochi.net

Out queer: Die US-Musikerin Dan ielle Johnson aus Philadelphia setzt sich in und außerhalb ihrer Musik als queere Schwarze Musikerin für LGBTIQ-Rechte und Black Lives Matter ein. Am 3.9.21 veröffentlichte sie unter dem Namen Su g Daniels ihre erste 4-Track-EP „Fra nklin Street“, die sie in Eigenregie produzierte (s. auch diese aktuelle Ausgabe Nr. 163 Oktober 2021 „Artefakt“).

 

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Ausgabe Nr. 163

Oktober 2021

Black Jazz Pionierin

Valaida Snow

 

Die Schwarze US-Musikerin Valaida Snow (2.6.1904-30.5.1956) galt als die vielleicht beste Trompeter_in der Welt. Als international gefeierter Jazzstar war sie eine der ersten erfolgreichen Frauen in der Musikwelt und vor allem eine der wichtigsten Wegbereiter_innen für Schwarze Musiker_innen. Valaida Snow galt bereits als Kind als Ausnahmetalent. Sie war Sängerin, Songschreiberin und Multiinstrumentalistin. Sie beherrschte mindestens 10 Instrumente, sang und tanzte. Ihr Hauptinstrument, mit dem sie Mitte der 1920er weltweiten Ruhm erlang und von den USA bis China tourte, wurde schließlich die Trompete. Ihr Spitzname war „Little Louis“, da ihr virtuosen Spiel mit dem von Louis Armstrong verglichen wurde, ebenso wie „Queen Of The Trumpet“. Verheiratet mit einem Mann verlieh Valaida Snow ihrer Liebe zu Frauen u. a. durch ihren Song „Chloe“ Ausdruck. Von 1936 bis 1942 war sie in Europa tätig und lebte hier zuletzt in Dänemark, wo sie im März 1942 verhaftet wurde. Sie kam nach mehreren Monaten glücklicherweise frei und kam im Juni 1942 zurück in die USA. Sie starb im Alter von nur 51 Jahren in New York an den Folgen einer Hirnblutung. (Foto: Son ora Records, 1940 / public domain)

Jazz Pionierin: Die weltweit gefeierte Schwarze US-Musikerin Valaida Snow (1904-1956) galt nach Louis Armstrong als die zweitbeste Trompeterin der Welt. Dass sie (auch) Frauen liebte, brachte sie u. a. in ihrem Song „Chloe“ zum Ausdruck.

 

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